Wir haben gute Nachrichten für euch: Die Schanigärten, die Wirte während der Corona-Pandemie auf Parkplätzen aufbauen durften, können bleiben. Und das sogar für immer, jedes Jahr von April bis Oktober. Das hat der Stadtrat beschlossen.

Unterstützung der Gastronomie

Die sogenannten Schanigärten prägten das Münchner Straßenbild im Corona-Frühjahr und -Sommer 2020. Damals war das Ziel des Stadtrats, die Gastronomie zu unterstützen, die während der Corona-Beschränkungen Einbußen erlitten hatte. Insgesamt entstanden im vergangenen Jahr auf 1.149 Parkplätzen ungefähr 5.300 zusätzliche Gastplätze. Vorbild für die Schanigärten war die Stadt Wien. In Österreichs Hauptstadt sind sie schon seit Jahren nicht mehr wegzudenken.

Schanigärten werden zur Dauereinrichtung

Nun werden die Schanigärten zur Dauereinrichtung in der Landeshauptstadt. Wie der Kreisverwaltungsausschuss des Stadtrats am 4. Mai 2021 beschlossen hat, dürfen Gastronomen künftig immer von April bis Oktober ihre Freischankflächen erweitern. Für das Jahr 2021 ist zudem ausnahmsweise noch einmal der Betrieb von Heizpilzen an kühleren Tagen erlaubt – sofern sie mit Ökostrom betrieben werden.

Die Anzahl der Beschwerden von Anwohnern und Gewerbetreibenden wegen wegfallender Parkplätze nimmt dem KVR zufolge zwar zu, sei aber in Anbetracht der neu geschaffenen Aufenthaltsmöglichkeiten „äußerst gering“. Besonders viele Schanigärten finden sich zum Beispiel an der Kaiserstraße in Schwabing oder an der Türkenstraße in der Maxvorstadt.

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