Manchmal muss man einfach mal innehalten, darauf schauen, was man gerade hat und wie das früher noch so war – wobei „früher“ sehr relativ ist. Während sich manche Themen kaum verändern, vollzieht sich die Entwicklung an anderer Stelle rasend. Ein solches Thema ist das Reisen. Während noch vor in den 90er Jahren viele Europa kaum verlassen haben, ist es mittlerweile an der Tagesordnung, im Flugzeug innerhalb kürzester Zeit an weit entfernte Ziele zu gelangen. Ob in die Sonne Südeuropas übers Wochenende oder gleich auf zu anderen Kontinenten – die Welt darf entdeckt werden und das ist so einfach und so günstig wie wohl nie zuvor.

Und genau dieser Tatsache sollten wir uns einfach immer wieder bewusst sein, unser Glück in die Hand nehmen und reisen. Technologien machen es uns einfach, das sollten wir auch nutzen. Denn eines ist klar: Der urbane Mensch ist längst ein globaler Mensch. Einer, der sich nicht nur in der eigenen, wohlbekannten Umgebung zurechtfindet, sondern auch überall sonst auf der Welt. Natürlich wird auch das durch die Globalisierung vereinfacht, urbane Bereiche von Städten werden sich immer ähnlicher, Starbucks und McDonalds sind überall. Und dennoch, oder gerade deshalb heißt die Devise: Rausgehen und entdecken. Das kleine, feine Traditionscafé ist ja schließlich en viel schönerer Ort, als die 0815 Bude der Franchise-Kette.

Vom Rausgehen, vom Reisen und vom Entdecken handelt auch dieses Video. Gemeinsam mit meinem Bruder war ich im September in den USA unterwegs. Zunächst gab es ein Wiedersehen mit New York, meinem vorübergehenden Zuhause für immerhin fast ein Jahr. Und dann ging es nach Kalifornien, den Golden State voller Träumereien. Und wieder einmal merkte ich: Nie ist man so lebendig wie auf Reisen!

#kalifornien#newyork