U-Bahn Stationen sind meist funktional. Ab und an „tobt“ sich ein Architekt ein wenig aus und installiert ein paar Neonröhren. Das war es dann aber schon meistens mit der Kreativität. Künstlerischen Anspruch sucht man meist vergebens. Eines ist sicher: Deutsche U-Bahn-Stationen sind alles, nur keine architektonischen Meisterwerke, die zum Staunen und Verweilen einladen. Ganz anders verhält es sich in Moskau. David Burdney durfte als erster professioneller Fotograf die unfassbare Schönheit dieser Orte dokumentieren.

Nur wenige Meter unter der Erde russischen Metropole schlummern unglaubliche Bauwerke. Nicht umsonst werden die Stationen, durch die sich tagtäglich tausende Menschen schlängeln auch „Paläste der Bevölkerung“ benannt. Neben ihrer Strahlkraft, erfüllen diese Hallen einen weiteren Zweck. Angelegt als Bunker sollten sie der Bevölkerung Schutz vor Bombenangriffen bieten. Bis heute werden sie durch das russische Milität verwaltet.

Daher dauerte es ganze zwei Jahre es Burdeny die Erlaubnis bekam, diese Orte porträtieren zu dürfen. Immer wieder bemühte er sich vergeblich bis es ihm endlich gelang, seine Vision in die Tat umsetzen zu können.

Die gesamten Werke gibt es im Rahmen der Ausstellung „A Bright Future – New Works from Russia“ in der Jennifer Kostuik Gallery in Vancouver noch bis zum 8. November zu bestaunen.

Quelle: Fastcodesign

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