Ein Verkehrskonzept der Zukunft? Mit den E-Scootern und E-Rädern sind wir auf dem besten Weg zum Ziel, denn die neuen E-Gefährte sind auf jeden Fall umweltfreundlich und könnten den Verkehr in den Städten revolutionieren. Wie das Konzept der Zukunft aussehen könnte und was uns neben E-Scootern noch so erwartet, erfährst du hier.

 

Emissionsfrei ans Ziel? Das funktioniert heutzutage am besten mit E-Bikes, E-Scootern und E-Rollern, am besten zum leihen natürlich. Kein Wunder also, dass sie immer häufiger auf den Straßen zu sehen sind und die Bürgersteige der Städte bevölkern. Wer auf seinen ökologischen Fußabdruck achten möchte, greift lieber zu E-Scooter und Co. und lässt sein Auto auf kurzen Strecken in der Garage stehen.

E-Scooter: Fluch oder Segen?

Sie sind seit einigen Monaten auf den Straßen der deutschen Großstädte unterwegs: E-Scooter von diversen Anbietern findet man an fast jeder Straßenecke zum Mieten vor. Doch wer sie fahren möchte, muss einiges beachten: Für die bis zu 20 km/h-schnellen E-Scooter bleibt die Nutzung der Fußwege tabu. Der E-Scooter ist faktisch dem Fahrrad gleichgestellt. Das Mindestalter des Fahrers wurde auf 14 Jahre gesenkt, ein Führerschein ist daher natürlich nicht nötig. Auch ein Helm muss nicht getragen werden, obwohl Gesundheitsexperten das Tragen eines Fahrradhelms empfehlen.

 

Doch die bunten E-Scooter scheinen ganz nebenbei auch zu einem immer größeren Problem zu werden: Viele Fußgänger und Radfahrer ärgern sich über achtlos abgestellte E-Tretroller auf Geh- und Radwegen, und auch rücksichtsloses oder ungeschicktes Fahren sorgt hier und da für Äger und Gefahren… Obwohl uns die elektrischen Tretroller emissionsfrei ans Ziel bringen, finden also nicht alle Gefallen an ihnen. Der „Wildwuchs“ der Scooter soll gestoppt werden. Die Städte und Gemeinden wollen sich deshalb wohl mit den vier größten Betreibern einigen, und die Polizei ist in vielen Großstädten (über-)eifrig mit Kontrollen unrechtmäßig genutzter E-Scooter beschäftigt – also bitte nicht betrunken oder zu zweit (oder gar beides) einen E-Scooter fahren!

Der „Wildwuchs“ der Scooter soll gestoppt werden.

E-Bikes: Teurer Spaß

E-Bikes liegen nicht nur im Trend, sondern sind auch ein rasanter Wachstumsmarkt, welcher von immer mehr Nutzern in Deutschland entdeckt wird. Doch ganz billig sind sie nicht: Wer sich ein eigenes E-Bike zulegen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Ein gutes E-Bike bewegt sich preislich zwischen 1.500 und 2.500 Euro, auch wenn nach oben hin kaum Grenzen gesetzt sind.

Wie funktionieren die Bikes eigentlich? Ganz einfach: Beim E-Bike ist eigener Pedaldruck nicht nötig: Durch einen Drehgriff oder Schaltknopf am Lenker wird der Elektroantrieb zugeschaltet. Maximal 500 Watt Motorleistung und eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h sind erlaubt, darüber hinaus geht, was die Radlerwadeln zulassen…

Neu sind die E-Bikes von Jump, die zum Mobilitätsexperten Uber gehören. Signalrot stehen sie mittlerweile an fast jeder Straßenecke und erweitern so das E-Mobilitätsangebot… Diese E-Bikes sind Elektrofahrräder mit Tretunterstützung, das heißt, je stärker du trittst, desto schneller bist du. Dank eines integrierten GPS-Sensors und des Schlosses kannst du ein E-Bike in deiner Nähe finden und sofort losfahren, über die Uber-App findest du Zugang.

Wer sich ein eigenes E-Bike zulegen möchte, muss tief in die Tasche greifen.

Der elektrische Anzug der Zukunft

Die nächste Revolution im Straßenverkehr könnte schon bald auf uns zukommen. Wissenschaftler der Harvard-Universität berichten in der Fachzeitschrift „Science“ von ihrem neuen „Exosuit“, einer tragbaren Textilkombination. Sie soll an Hüfte und Schenkeln befestigt werden und durch einen Batterieantrieb auf dem unteren Teil des Rückens den Träger beim Gehen und Rennen unterstützen. Das Besondere an dem Roboterhöschen: Während bisherige Assistenten den Träger nur bei einer einzigen Gangart unterstützen konnten und ihn zusätzlich noch aussehen ließen wie ein Maschinenwesen aus der Science-Fiction-Welt, ist die fünf Kilogramm schwere Hose recht unauffällig und hilft sowohl beim Gehen als auch beim Rennen nach. Die Wissenschaftler sind aber noch dabei, einen Prototypen zu erstellen. Bis der Roboter-Anzug in den Handel kommt, kann es also noch ein Weilchen dauern …

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