Das Eastern & Oriental Hotel verkörpert seit über 100 Jahren den unnachahmlichen Stil und die Eleganz der britischen Kolonialzeit in der Südsee. Gelegen auf der Insel Penang, einst die Perle des Orients, in der Künstlerstadt George Town, ist es die perfekte Luxusunterkunft für eine Mischung aus Strand- und Kultururlaub.

Die kleine Stadt George Town auf der malaysischen Insel Penang ist über 500 Jahre zu dem gewachsen, was sie heute ist: eine bunte, multikulturelle Inselmetropole, bekannt für Streetart, Streetfood und das Flair der Verschmelzung von Ost und West. Aufgrund dieser einzigartigen Mischung wurde sie 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, und so in ihrem besonderen Status zwischen Luxus und Zerfall erhalten. Wer genug von der Stadt, ihrer Kunst, ihren Cafés und Restaurants, ihren Streetfood-Ständen und zahlreichen Museen (darunter das Eulenmuseum, kein Scherz) hat, erreicht nach nur einer 90-minütigen Busfahrt den Penang National Park, einen der ersten Malaysias. Hier warten weiße Sandstrände und tropische Wälder mit einer vielfältigen Fauna.

Das E&O, wie es gern genannt wird, liegt zentral an der Kreuzung von Farquhar Street und Penang Road, rund 20 km vom internationalen Flughafen der Insel entfernt. Direkt an der Strandpromenade gelegen sind Altstadt, Shoppingzentren, das Penang State Museum, Tempel und Moscheen sowie die abendlichen Streetfood-Stände entlang des Wassers bequem zu Fuß zu erreichen.

 

Die weitläufige Architektur des E&O, das hier 1885 unter dem Namen „The Premier Hotel East of Suez“ eröffnet wurde,  ist ein Testimonial der britischen Kolonialzeit: von den Marmorböden über die hohen Strebenfenster, hölzernen Flügeltüren und die symmetrische Anordnung des gesamten Gebäudes um einen großen Swimmingpool herum. Die Zimmer bieten höchsten Komfort und viel Platz, sich langsam drehende Ventilatoren an der Decke lassen die weichen, langen Vorhänge wehen, die den Blick auf die Terrasse, die Bucht und das blaue Meer verstecken. Lange, helle Gänge mit großen Fensterfronten und weißen Fensterläden bringen einen vom Zimmer zu den Gastronomien, dem großzügigen Spa-Bereich und zu den zwei Pools.

Vom Pool im ersten Stock kann man ebendiese Bucht vor sich liegen sehen. Wie ein großes L liegt dieser Pool in der Terrasse, teils von einem Säulengang überdacht, teils unter freiem Himmel. Die Poolside Bar sorgt für die flüssige und feste Versorgung, und ansonsten braucht man nichts außer der strahlenden Sonne über einem und dem blauen Meer vor einem.

 

Im 1885, benannt nach dem Baujahr, kann sich der moderne Besucher in die Zeit der Anfänge des Hotels zurückversetzen lassen: der elegante Gastraum des Lokals entführt optisch in die Kolonialzeit, verwöhnt aber mit einer Mischung aus klassischer und moderner Küche und lädt nachmittags zur Tea Time mit Gurkensandwiches und Tee. Very british! Zum Cocktail am Abend laden gleich mehrere Bars auf einen Drink, zum Beispiel die Pub-ähnliche Farquhar’s Bar oder Sarkies Corner, wo es auch leckere Kleinigkeiten und Snacks gibt.

 

Nein, wir wollen die Kolonialzeit wirklich nnicht verherrlichen. Aber was Glanz, Glamour, Architektur und die Kunst des Genießens anging, wussten die Briten, was sie taten. Der Rest ist Gott sei Dank Geschichte.

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