Mehr als ein Dutzend Restaurants fanden sich in der neu eröffneten Eventlocation an zwei Tagen zusammen, um zu Hip Hop und Haselnussschnaps zu schlemmen, zu trinken und zu tanzen. Das sind die Eindrücke vom (ersten) Urban Night Market München.

Tag 1

Durch das weihnachtlich dekorierte Gebäude zogen Aromen aus aller Welt und ließen den unzähligen Gästen das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Uns zog es zunächst zu Vados Tacos: Kein billiges Tex Mex, sondern authentisches, mexikanisches Streetfood. Insbesondere der vegetarische Taco überzeugte durch die abgestimmte Kombination der Maistortillas mit frischen Aromen aus Limette, Koriander, Lauchzwiebeln, Avocado und Frischkäse.

 

Wir blieben im südamerikanischen Geschmackskosmos und probierten zum ersten Mal venezuelanische Arepas. Das Pyrgoshin bot die traditionellen Maisfladen mit Huhn, Rind und als vegetarische Variante an. Das war genau der richtige Snack, um eine Grundlage für den kostenlosen Frangelico-Shot zu bieten, den man zu jedem Essen bekam.

Nach einer kurzen Tanzpause besuchten wir noch den Stand von Little Daruma, bei dem wir uns ein Spicy Tuna Temaki holten. Gelernt hat Chefkoch Marco beim legendären Nobuyuki „Nobu“ Matsuhisa, was sich in Anspruch an Qualität, Finesse und Kreativität auch bei der „Auf die Faust“-Variante zeigt. Die handgerollte Sushirolle mit knusprigem Algenblatt und diversen Zutaten wird in Japan oft mit der Familie gegessen, wo jeder seine Temaki mit verschiedenen Zutaten rollt. Und familiär ging auch der Rest des Abends zu.

 

Die losgelöste Stimmung unter den Gästen und der kurze Fach-Kulinarik-Plausch, den man den Standmitarbeiter*innen trotz hohen Andrangs meist abgewinnen konnte, machten die Wartezeiten zwischen den Gerichten erträglich. Bei dem Lineup an außergewöhnlichen Restaurants keine einfache Sache, wollten wir doch immer nur mehr, mehr mehr! An einem Abend konnte man sich schlicht gar nicht satt essen. Deshalb waren wir auch am Folgetag noch einmal da.

Tag 2

 

Der Sturm auf das Utopia war auch am zweiten Tag groß. Und wir wollten natürlich vor allem die Schmankerl probieren, die am Vortag keinen Platz bzw. keine Zeit mehr gefunden haben.

Unser erster Stopp war das Indian Sun: Das indische Restaurant schafft es mit seinen Naan-Rolls, die Brücke zu schlagen zwischen einem echten indischen Klassiker und dem Brechen indischer Klischees. Das weiche Naan-Brot mit den unzähligen Gewürzen aus allen Ecken Indiens sorgen für eine pikante, aber nicht zu scharfe Mischung, deren Würze auch meine europäische Zunge ohne Probleme aushalten konnte.

 

Zum Schluss des zweiten Tages war ein Besuch bei Marinas Feinkost Pflicht. Marina ist seit knapp 30 Jahren mit einem Stand am Viktualienmarkt vertreten und verkauft dort italienische Weine, Schinken, Antipasti, Käse oder auch etwas Süßes. Beim Urban Night Market war sie mit ihren legendären Sandwiches am Start. Die Liebe des Kurators des Events geht so weit, dass er bei ihr sogar seine eigene Sandwichkreation auf der Karte hat (Das Auf die Faust Sandwich belegt mit Gorgonzola, Birne, Rucola, Walnüssen und Prosciutto)!

Die Liebe des Kurators des Events geht so weit, dass er bei ihr (Marina) sogar seine eigene Sandwichkreation auf der Karte hat!

Das Wochenende war für uns nicht nur ein leckeres Happening, sondern auch ein Vorgeschmack auf den Frühling 2020. Im März 2020 geht der Urban Night Market in die zweite Runde. Und wir freuen uns schon, zu sehen, welche kulinarischen Leckerbissen uns dann erwarten werden!

Info

Utopia
Heßstraße 132
80797 München

Nächster Termin
Urban Night Market
März 2020

Utopia

Heßstraße 132, 80797 München, Deutschland

Heßstraße 132, 80797 München, Deutschland

#Auf die Faust#Food Market#Night Market#Street Food