Wahrscheinlich waren viele von euch traurig, als das Selig am Herrfurthplatz letztes Jahr geschlossen hat, aber jetzt ist Grund zu feiern, denn die Räumlichkeiten sind seit ein paar Wochen endlich neu besetzt: durch das wunderbare TERZ

TERZ, das ist ein Projekt von den Gründern des 21 Gramm, das gleich auf der anderen Seite der Hermannstraße zu finden ist und ist, wie Jeremias erzählt, irgendwie ein Projekt, in das sie so hineingeschlittert sind.

 

Jetzt zwar mit mehr Gastro-Erfahrung und Ahnung, wie das alles so zu laufen hat, hat das Team des 21 Gramm das Angebot die Räumlichkeiten zu übernehmen, als eine weitere Herausforderung angenommen.

 

Diese wunderbare Zuversicht und nur positiv gemeinte Unbedarftheit verhilft dem neuem TERZ zu einem außergewöhnlich schönen Charme, der sich innerhalb der kommenden Monate defintiv noch weiter entwickeln wird. Genau das ist auch so toll am TERZ und an der aktuellen Zeit allgemein: alles wächst weiter mit der Zeit und man kann sich ein bisschen verabschieden von perfektionierten Konzepten und Räumen, die man erst eröffnen darf, wenn alles picobello ist.

Das TERZ ist voll im Prozess und das macht es so schön. Ja, aktuell darf man drinnen nicht sitzen, was die Menschen aber nicht stört, sich in Kleingruppen am Herrfurthplatz auf den Stufen in der Sonne (wo bleibst du?!) niederzulassen und Köstlichkeiten des TERZ zu genießen.

 

Wie fantastisch wird es erst sein, wenn man auch im Innenraum sitzen kann, denn schließlich ist dieser durchflutet von Licht, hat viel Türkis und an die aktuell zu sehende Deckenkontruktion werden demnächst viele Pflanzen gehängt.

 

In der Mitte des Eingangsbereichs steht ein wundervoller Strauß Blumen von Studio Linné, der jede begeistern dürfte. Vor dem weiß gekachelten Fliesenspiegel: eine wunderschöne rote Siebträgermaschine und daneben eine Glasauslage mit den kalten und süßen Speisen des Tages.

 

Das TERZ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Klassiker der Küche neu und mit einem Twist zu servieren. Der Profi dafür ist Max, der für euch in der Küche steht.

So gibt es zum Beispiel wechselnde Tagesgerichte, die immer für jegliche Essensvorlieben Optionen bereit halten. Außerdem muss man sagen, dass das TERZ auch herausragende Brote serviert. Die Sauerteig-Laibe werden alle mit langer Fermentationszeit vor Ort gebacken und sind wahre Geschmackswunder.

 

Vor allem, wenn Max sie für euch dann noch belegt und zu Stullen verwandelt. Unter anderen gab es bei unserem Besuch eine Stulle mit Chicorée, Apfel und Blauschimmelkäse – unfassbar lecker und genau richtig für mein Feierabend Lunch nach einem anstrengendem Arbeitstag.

 

Aktuell wurde im TERZ die Spargelsaison eingeleutet und so könnt ihr gerade eine Stulle mit Spargel, Gruyère und Haselnuss essen. Die werde ich definitiv auch noch probieren müssen.

 

Noch zu erwähnen ist Miri. Oh Miri, du Künstlerin! Miri ist gelernte Konditormeisterin und backt im TERZ täglich verschiedene Blechkuchen (auch hier hat man sich gegen fancy Torten, aber für unglaublich leckere Classics entschieden), die man am besten gleich im Dreierpack kauft – eine sehr gute Entscheidung!

 

Mein Highlight des Besuchs aber sind die Sauerteigzimtschnecken. Mit Kartoffel und Quark im Teig sind sie außergewöhnlich saftig und beeindrucken dank langer Gehzeit durch einen besonders tollen Geschmack und fantastische Saftigkeit! Nicht zu süß, sondern extrem zimtig, stellen sie die meisten Zimtschneckis in den Schatten, die ich bis jetzt gegessen habe.

Und ja, das waren so einige.

Info

TERZ

Website

Adresse:
Herrfurthplatz 14
12049 Berlin
Tel. 030 509 314 13

Öffnungszeiten:
Mi – Fr: 08:00 – 18:00 Uhr
Sa, So u. Feiertage: 09:00 Uhr – 19:00 Uhr


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