Meine Leidenschaft für Schokolade ist jedem bekannt. Jedoch muss man sagen, dass die meisten süßen Leckereien aus dem Regal saftige Zuckerbomben sind und dazu oft auch mit extrem fragwürdigen Zusätze versehen sind (man siehe Palmöl).

Es packt einen dann doch all zu oft nach dem Genuss von einem kleinen Sündenriegel das schlechte Gewissen.

Damit ist jetzt Schluss! Es kommen die Boys von the nu company und präsentieren den neuen Super-Schokoriegel:

NuCao!

Dem ein oder anderen mögen die Riegel Nucao vielleicht schon ein Begriff sein. Ab Anfang des Jahres erstrahlen sie in neuem Design und zusä tzlich gibt zwei weitere Sorten.

Alle Nucao Riegel sind wahnsinnig lecker und haben 65% weniger Zucker als herkömmliche Schokoladenriegel. Wer jetzt denkt: das kann ja nicht schmecken! Liegt sehr sehr falsch und er überzeuge sich bitte vom Gegenteil (danke).

 

Es reicht jedoch nicht, dass die Riegel durch ihren hohen Kakao- sowie niedrigen Zuckeranteil super gesund sind, nein, sie können noch mehr: in Papier verpackt, mit Kokosblütenzucker gesüßt und mit Hanfsamen versehen sind sie eine fantastische Alternative zu herkömmlichen Süßigkeiten und geben deinem Gehirn durch gute Zutaten auch noch ordentlich Power (im Gegensatz zu einem Zuckerkoma). Außerdem pflanzt jeder gekaufte Riegel eine Mangrove in Madagaskar (what the hell?!).

 

Ihr seht schon: Die Nucaos sind die Superhelden unter den Riegeln und ich könnte mich in alle reinlegen. Bevor ich die neuen weißen Riegel probiert habe, mochte ich am liebsten den Coconut Cinnamon, weil der herrlich nach Zimt und sehr, sehr cremig schmeckt (das tun sie aber eigentlich alle). Außerdem sieht er so schön blau aus, als würde man gerade am Meer liegen und eine frische Kokosnuss schlürfen.

Dann muss man aber sagen, habe ich den weißen crunchy Nougat probiert und der ist ehrlich der Hammer. Da ist nämlich Erdmandelmehl drin und Haselnussmark und wer weiß, wie köstlich so richtig 100%iges Nussmus aus Haselnüssen schmeckt, der kann sich ein bisschen vorstellen, wie auch dieser Riegel schmilzt und dann ganz vollmundig zergeht. Es bleibt eine Melodie von gerösteter Haselnuss an deinem Gaumen kleben und du bist im Himmel.

Haaaaa-lelujah.

Und man muss sagen, da merkt man erst, wie viel Zucker in den normalen Industrieschokoladen steckt und dass die hauptsächlich auch danach schmecken – nicht nach Kakao.

 

Christian Fenner, einer der drei Gründer (im Bild ganz rechts) von the nu company steht mir heute Rede und Antwort und erzählt, wie sich das so anfühlt, einen richtigen Sinn im Leben zu haben und nicht nur einen Job.

1. Raus aus den Federn: Was machst du morgens als Erstes?

Ich hasse diese matschige Müdigkeitsphase. Deshalb wird, vorausgesetzt ich habe so acht Stunden geschlafen, die Isomatte ausgerollt für ein Freeletics-Workout. Danach kalte Dusche, Wasser, Fahrrad schnappen und ab in’s Büro!

2. Deine Eltern sahen dich schon im weißen Arztkittel vor sich… oder war es doch als Anwalt?

Tatsächlich als Architekt. Ich hab mich dann selbst fälschlicherweise als Wirtschaftsingenieur gesehen. Bis ich beim ersten großen Realitätscheck gegen Ende des Studiums die Flucht ergriffen habe.

3. Du bist Gründer: beschreibe deine Idee in 3 Worten

Lecker. Gesund. Nachhaltig.

4. Ein Tag im Leben von: Wie sieht ein ganz normaler Arbeitstag bei dir aus?

Puh, es gibt nicht den typischen Tag. Aber probieren wir’s mal. Dreimal die Woche fängt mein Tag um 8 Uhr mit einem Strategiemeeting mit meinen zwei Mitgründern und Marketingstratege Julius an. Es geht um Organisationsaufbau, unser transparentes Gehaltsmodell oder die strategische Ausrichtung. Den Tag über wechseln sich dann Kreismeetings, Standups, Vertriebstelefonate in unserer Telefonkammer, Mail-Marathons und wenn es gut läuft ein paar Deep Work Sessions für kreative oder strategische Aufgaben ab. Einmal die Woche kochen zwei aus dem Team für alle anderen, ansonsten gehen wir zu unserem Stamm-Vietnamesen um die Ecke. Wenn die ersten zwischen 5 und 6 Uhr das Büro verlassen und es etwas ruhiger wird, werde ich meistens noch mal produktiv bevor wir meistens gegen 8 Uhr mit allen Verbliebenen Essen gehen. Abends gehe ich entweder Bouldern, arbeite zu lange, lese oder nehme noch mal kurz die Gitarre in die Hand.

5. Dein Samstagabend: Netflix & Couch oder Fine Dining & Party?

Weder noch, aber wenn ich mich entscheiden müsste eher Zweiteres. Ich mag es mit Freunden zu kochen, mit mittelmäßigem bis gutem Wein aber definitiv guten Gesprächen. Das Feiern hat ziemlich abgenommen in letzter Zeit. Wenn dann findet man mich im Dresdner Elektroschuppen OKA oder in meiner Lieblingsbar “Lappen”. Meine Lieblingswochenend-Action sind aber eigentlich Konzerte. Es gibt für mich kaum etwas Besseres als Livemusik mit Herzblut.

6. Surprise Surprise: Wofür würdest du mitten in der Nacht aufstehen?

Wenn Dresden bloß am Meer liegen würde, dann definitiv um in der Morgendämmerung die ersten Wellen zu surfen. Und ich glaube für das deutsche Eishockey Olympia Finale hab ich es das letzte Mal gemacht (auch wenn ich normalerweise nie Eishockey schaue).

7. Hand aufs Herz: Was ist dein heimliches Laster?

Die Feierabend-Zigarette vorm Büro und meine Gewohnheit viel zu oft essen zu gehen, als zuhause zu kochen.

8. Wir mögen Ei mit Schokoladencreme auf Brot: Was ist dein favorite Food-Crime?

Süßkartoffelpommes zu allem. Wie letztens beim Inder.

9. Die einen werden Choleriker beim Autofahren, die anderen rasten aus, wenn der Kellner den Gin Tonic nicht schnell genug bringt. Was bringt dich total auf die Palme?

Whataboutism und damit die Erwartung an Menschen und Firmen die anfangen Dinge richtig zu machen, alles richtig machen zu müssen. “Wie ihr seid vegan aber die Hanfsamen kommen nicht aus Deutschland?!” Das ist zwar sowieso unser Anspruch, aber die Messlatte wird bei Unternehmen, die sich deutlich weniger anstrengen auch deutlich geringer angelegt – das empfinde ich als extrem unfair und bringt so manche Wutrede im Büro mit sich. 😀

10. Material World: Ohne welchen Gegenstand könntest du nicht leben und warum nicht?

Meine Noise Cancellation Kopfhörer. Wie gut ist das im Büro oder Zug die Umwelt auszuschalten?

11. Was Du der Menschheit schon immer mitteilen wolltest: 140 Zeichen, gönn sie dir!

Sucht euch Aufgaben und keine Tätigkeiten. Ihr habt eure Aufgabe gefunden, wenn es sich nicht nach Arbeit, sondern selbstverständlich anfühlt.

#gesund#nachhaltig#schokolade#vegan