Die Berliner Gastronom*innen sind kreativ und lassen sich definitiv nicht durch einen zweiten Lockdown light kleinkriegen, von dem keiner weiß, wie lange er andauern wird. Bis dahin stellen wir euch verschiedene neue und temporäre Projekte vor wie letzte Woche den Markt12 und diese Woche die wunderschönen Pakete des Beba im Martin Gropius Bau…

Wenn wir uns an den ersten Lockdown zurückerinnern, fällt uns ein, dass auch damals alle Museen und die Restaurants schließen mussten und als langsam wieder bestimmte Einrichtungen öffnen durften, herrschte in den Museen trotzdem zumeist eine gähnende Leere, weil wir alle uns wahrscheinlich nicht so richtig gut dabei gefühlt haben in geschlossenen Räumen zu sein und wir außerdem die Sonnenstrahlen genießen wollten. So war es zu dieser Zeit und so ist es auch aktuell wieder besonders schwer für Museumsrestaurants und -cafés über Wasser zu bleiben.

 

Ein besonders schönes Exemplar unter den Museumsrestaurants ist zweifellos das Beba im Gropius Bau. Inhaberin Shani Leiderman bereitet hier mit ihrem Team Speisen aus der jüdischen Welt von Persien nach Russland, über den Yemen, Argentinien und weitere. Das Restaurant befindet sich im Erdgeschoss des Gropius Baus, gleich nach rechts in der Eingangshalle und besticht mit style: ein langer weiß gekachelter Tresen, viel Holz und an der einen Seite des Raumes befindet sich eine kleine Indoor Farm. Diese macht das Beba zu einem ganz besonderen Ort, denn die meisten Kräuter und Salate werden ganz frisch von der Indoor Farm geerntet und finden sich dann auf euren Tellern wieder.

 

Aktuell findet ihr die reiche Ernte in den Delievery Boxen, die am Wochenende angeboten werden. Vorbestellbar über die Website des Beba könnt ihr entweder seperat auswählen, was ihr probieren möchtet, oder ihr wählt ein von Shani zusammengestelltes Set aus. Bestellen müsst ihr mindestens einen Tag im Voraus und dann könnt ihr alles entweder selbst abholen oder es wird direkt zu euch nach Hause geliefert. Die Lieferung und Abholung ist immer an Freitagen, Samstagen und Sonntagen zwischen 14 – 19 Uhr möglich, wobei ihr bei gelieferten Artikeln noch ein genaueres Zeitfenster mitgeteilt bekommt.

 

Beba, das ist die argentinische Großmutter von Shani, die sie zu ihrer Küche inspiriert und deren Spirit wir deutlich beim Verzehren der Köstlichkeiten fühlen können. Es geht beim Beba eben um hausgemachte Spezialitäten wie von Grandma, um selbstgezogenes Grün und dazu kommen herrliche eigens hergestellte Getränke.

 

Als wir die beiden Tüten, die Shani mir in die Hand gedrückt hat, zuhause auspacken, sind wir total begeistert: uns leuchten die buntesten Farben entgegen, alles ist sorgfältig verpackt, sortiert und mit großer Sorgfalt zusammengestellt und am alleriwchtigsten: alles schmeckt herausragend gut.

In dem Paket befindet sich eine wunderbar luftige Challah (eine Art jüdischer Hefezopf), die wir begeistert in Labneh mit Zaatar tunken und dazu köstlich gebratene Auberginen essen. Außerdem erwarten euch verschiedene Pickles, wie Blumenkphl und Champignongs mit Sellerie, kleine Burekitas mit Käse gefüllt, gefülltes Gemüse und – natürlich – eine kleine Basilikumpflanze aus der Indoor Farm und  als Getränke gibt es hausgemachte Limonaden.

 

Wir sind begeistert von der Reichhaltigkeit und erfreuen uns an diesem schönen jüdisch inspirierten Tisch – was für eine tolle Idee so farbenfrohe und leckere to Go Optionen im grauen November zu kreieren! Und falls wir es noch nicht erwähnt haben: wir freuen uns sehr, wenn das Beba endlich wieder offen hat und wir vor der Indoor Farm nach dem Mezze Teller auch noch ein Stück Cheesecake von Cynthia Barcomi naschen können, denn die kümmert sich im Beba im alles von der süßen Seite. Wir können es kaum erwarten!

Info

Beba

Website

Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin
Tel. 0157 31 90 70 76

Bestellungen über die Website


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