Hieß es nicht, dass jetzt die perfekte Zeit sei, um Neues zu lernen, das Zuhause zu verschönern oder alten Leidenschaften nachzugehen? Stimmt. Allerdings müssen wir leider zugeben, dass wir davon noch nicht sehr viel umgesetzt haben. Bis jetzt. Was uns nämlich schon seit einer ganzen Weile gut gefällt und demnächst auf jeden Fall ausprobiert wird, ist Makramee. Der DIY-Trend ist viel zu sehen, einfach nachzumachen und super vielseitig! Versprochen!

Makra…was? Wenn ihr noch nie etwas von diesem Trend gehört habt, kein Problem! Wir stellen euch dieses Handwerk vor, das sich exzellent als Zeitvertreib für die Quarantäne eignet. Und zugleich noch die eigenen vier Wände verschönert, in denen man ja gerade viel Zeit verbringt…

Was ist Makramee?

 

Makramee ist eine Knüpftechnik, die ursprünglich aus dem Orient kommt. Tatsächlich erfreute sich diese Technik bereits in den 70er Jahren in Deutschland großer Beliebtheit. Und wie bereits erwähnt, ist sie nun ein halbes Jahrhundert später wieder voll im Trend. Vor allem, weil Makramee so gut zum angesagten Boho-Einrichtungsstil passt. Und brauchen wir nicht alle ein bisschen Retro-Liebe?

 

Wenn ihr euch mit Interior-DIYs auf Pinterest oder YouTube beschäftigt, seid ihr bestimmt schon mal auf Makramee gestoßen. Davon gibt es nämlich mittlerweile zahlreiche verschiedene Arten. Neben den klassischen Wandbildern kann man mit der Knüpftechnik auch Schmuck, Taschen, Anhänger, Kissenbezüge, Kleidung, Blumenampeln, Teppiche, Tischdecken und alles, was einem sonst noch so in den Sinn kommt, herstellen.

Und wie geht das Ganze nun?

 

Das Tolle an Makramee ist, dass es nicht schwer ist, die verschiedenen Knoten, Spiralknoten, Rippenknoten, Kreuzknoten, Wickelknoten, hat man ruckzuck raus. Und ihr benötigt nur wenig Material:

 

  1. Makramee-Garn – nach Belieben kann das ein Baumwollgarn, Juteband, Acyrl- oder Nylongarn, Hanfseil oder eine Kokosschnur sein.
  2. Schere
  3. Maßband
  4. Befestigung – je nach Art braucht ihr beispielsweise für ein Wandbild ein längliches Holzstück oder einen Kleiderbügel, für einen Schlüsselanhänger oder Traumfänger hingegen einen (Schlüssel-)Ring.
  5. Haarkamm – falls euer Makramee Fransen hat, könnt ihr diese, wenn ihr wollt, mit dem Haarkamm aus- bzw. glattkämmen.
  6. Perlen – falls ihr euer Design noch zusätzlich mit ein paar Zierelementen verschönern wollt

 

Bei der Wahl des Garns ist zu beachten, dass jedes seine Vor- und Nachteile hat. Falls ihr zum Beispiel einen Teppich, Klamotten oder Tischdecken knüpfen wollt, dann empfehlen wir euch Baumwollgarn. Dieses ist zwar schwerer als manch anderes, dafür aber auch weich, reißfest und vor allem waschbar. Synthetisches Garn hingegen könnt ihr für Makramees, die ihr auf dem Balkon oder im Garten platzieren wollt, verwenden, da es Feuchtigkeit und schlechtem Wetter standhält. Außerdem gibt es das in vielen Farben. Jutekordel, Hanfseil oder Kokosschnur sind rauer und verleihen eurem Knüpfkunstwerk einen natürlichen Touch. Je nach Wahl müsst ihr euch dann nur noch für eine Garnstärke entscheiden. An sich eignet sich dickeres Garn besser für große Objekte, dünneres Garn für kleinere, beispielsweise für Schlüsselanhänger.

Bei Makramee sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – wer die Techniken einmal raus hat, kann eigene Designs entwerfen und umsetzen.

Wenn es euch jetzt auch gepackt hat und ihr das Ganze mal selbst ausprobieren wollt, findet ihr verschiedene Videos online. Je nachdem, was ihr knüpfen wollt, gibt es unterschiedliche Techniken und Knoten. Wir haben euch hier mal ein Video rausgesucht für eine Makramee-Blumenampel, inklusive Knotanleitungen: Na dann, ran ans Garn!

#DIY#Interior#Makramee#Quarantäne