Wie war das noch gleich: 10.000 Schritte am Tag? Mit unseren Bett-Bad-Küche-Sofa-Marathons sind wir da natürlich nur knapp drunter. Wer nach Monaten der Quarantäne dann aber doch ein bisschen nach Bewegung lechzt und sich eventuell sogar langsam wieder raus traut, ist hier genau richtig. Wir haben euch nämlich unsere Top 7 an sportlichen Aktivitäten aufgelistet, mit denen man zu Corona- oder normalen Zeiten fit bleibt.

1 Der Klassiker: Spazieren

Wo wir gerade von 10.000 Schritten sprechen: Spazieren ist ja wieder ziemlich angesagt. Wir in München haben auch das Glück, dass es hier relativ viele Möglichkeiten gibt. Wir sind uns aber sicher, dass man in so gut wie jeder Stadt ein paar schöne Ecken zum Spazieren findet. Was das Ganze noch ein bisschen schmackhafter macht, ist das Verabreden zum Laufen mit der besten Freundin oder dem besten Freund – mit dem nötigen Abstand natürlich! Hartgesottene können es natürlich auch mit der schnelleren Variante, dem Joggen, versuchen. Das Coole an beidem ist: Wer das Spazieren oder Joggen in seine Routine aufnimmt und sich daran gewöhnt hat, möchte es nicht mehr missen. Ein bisschen Natur, Bewegung und plaudern mit Freunden schaden bekanntlich nie und kosten nicht einmal viel Zeit. Das gilt aber auch für die nachfolgenden sportlichen Aktivitäten.

2 Auch der Klassiker: Radfahren

Mittlerweile zählt die Ausrede, man besitze kein Fahrrad, auch nicht mehr. Denn achtet man mal drauf, läuft man an Leihfahrrad- bzw. öffentlichen Radstationen im Minutentakt vorbei. Also einfach das nächste Mal ein Rad ausleihen oder sein verstaubtes aus dem Keller befreien und die eigene Stadt erkundigen. Übrigens bietet sich das Radfahren auch für alle an, die wieder zurück im Büro sind. Denn wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mit U- und S-Bahnen fahren möchte, kann demnächst ja einfach mal in die Pedale treten. Da kommt Bewegung in den Arbeitsweg!

3 Der Retro-Hit: Rollerblading

Sagt nicht, das sei euch noch nicht aufgefallen: auf einmal sind viele wieder auf acht Rollen unterwegs. Zwar kommt uns der eine oder die andere mit gekrümmten X-Beinen und ausgestreckten Balance-Armen entgegen, aber es scheint ganz so, als hätten 90er/2000er ein Comeback in Form von Inlineskates. Wer sich aber doch noch nicht sonderlich sicher auf den rollenden Schuhen fühlt, kann sich einfach sexy Knieschoner, Handgelenkschoner und einen Helm anziehen – und sich dann todesmutig ins Abenteuer stürzen.

4 Die Alternative: Skateboarden

Boarden ist eigentlich nicht mehr nur was für Alternative Skatergirls und -boys. Skate- oder Longboarden macht tatsächlich großen Spaß und trägt zur Verbesserung des Gleichgewichts bei. Hier gibt’s eine Variante für jeden: groß, lang, kurz, klein oder mittlerweile auch batteriebetrieben. Aber auch hier zumindest zu Beginn lieber nicht die Lieblingshose anziehen, die auf keinen Fall reißen oder schmutzig werden darf. Dazu könnte es nämlich kommen, bis man sich sicher auf dem fahrenden Untergrund fühlt. Dann aber fühlt sich diese Art der Bewegung einfach großartig an!

5 Der Fun-Faktor: Tanzen

Klarer Vorteil: Wer sich doch noch nicht raustraut, der findet auch zu Hause genügend Bewegung. Das nächste Mal beim Putzen einfach die Lieblingsmusik voll aufdrehen und ganz unbeschwert den Popo schwingen. Das macht ziemlich Spaß, und es kommt bestimmt auch gut an, wenn man mit neuen Moves das nächste Dancebattle im Club gewinnt. Wenn man denn wieder darf… natürlich kann das Tanzen aber auch zum regelmäßigen, intensiven Workout werden. Zumba und andere Tanz-Homeworkout Videos gibt es ausreichend auf YouTube.

6 Das Funktionale: Homeworkout

Und damit wären wir auch schon bei Punkt 6 auf unserer Liste: Homeworkouts sind sicher nicht für jeden, denn hier geht es richtig ran an den Speck. Videos mit verschiedenen Übungen gibt es en masse auf YouTube. Einfach mal durchklicken und probieren, ob man eher der Crossfit- oder doch der klassische Bauch-Beine-Po-Typ ist. Oder lieber gleich auf eine der anderen 6 Alternativen zurückgreift. Übrigens müssen auch wir hier einmal ehrlich zugeben, dass es keinen triftigen Grund gäbe, warum man nicht 20 min Zeit für eine kleine Sport-Pause oder ein bisschen Bewegung finden sollte.

7 Das Spirituelle: Yoga

Die vier Buchstaben sind immer noch der Trend schlechthin. Egal ob in den eigenen vier Wänden, auf dem Balkon oder doch auf der Wiese im nächst gelegenem Park: Yoga geht immer und überall, einfach Matte unter den Arm klemmen und los geht’s! Übrigens kann man sich auch bei Yoga ausprobieren und die verschiedenen Stile durchtesten. Hatha, Yin, Ashtanga oder Bikram Yoga haben verschiedene Ansätze und Intensitätsgrade, es ist an euch, den richtigen zu finden! Und wem das zu mainstream ist, der kann ja einfach mal Pilates, Qigong oder Tai-Chi ausprobieren – Hauptsache Bewegung!

 

And now: Move your body, baby!

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