Dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club zufolge nutzen rund 74% der Deutschen im Alltag ihr Rad, beispielsweise um zur Arbeit zu fahren oder Einkäufe zu erledigen. Auch ich bin Jahre lang auf diese Weise zur Uni gekommen, doch leider legten kleine Pannen wie ein platter Reifen oder eine abgesprungene Kette meinen Drahtesel immer wieder für mehrere Wochen lahm. Genau hier setzt das Konzept von Swapfiets an. Das Motto: Ein funktionierendes Fahrrad – immer und überall. 

80.000 Räder in 37 Städten: Swapfiets hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem echten Erfolgsmodell gemausert. Allein in Amsterdam sind inzwischen 15.000 Swapfiets-Räder unterwegs. Doch am Anfang stand zunächst vor allem eine simple Idee: Drei Studenten von der TU Delft verdienten sich nebenbei etwas Geld mit dem Reparieren kaputter Fahrräder dazu. Dabei stellten sie schnell fest: Das muss doch irgendwie besser gehen. Um ihren Kunden für die Zeit der Reparatur einen Ersatz zur Verfügung stellen zu können, kauften sie 150 gebrauchte Räder und möbelten diese wieder auf – und damit war das Konzept von Swapfiets geboren. 

Im Dezember startet Swapfiets nun auch in München. Für einen Festbetrag von 19,50€ pro Monat erhält man dann (zunächst nur online) ein schwarzes Unisex-Fahrrad mit sieben Gängen. Ab voraussichtlich Februar 2019 sind die schicken Räder, deren Markenzeichen das auffällige blaue Vorderrades, dann auch im Store vor Ort erhältlich. Damit man sein Rad im Chaos vor der Uni oder am Bahnhof aber auch hundertprozentig wiederfindet, sind auch kleine Verschönerungen wie beispielsweise Aufkleber oder ein praktischer Korb erlaubt. Und genau dies ist der Punkt, in dem sich das Abonnement von Swapfiets von Fahrradverleihen unterscheidet: Hier geht es nicht darum, schnell auf das nächstbeste Rad zu springen und es irgendwo wieder abzustellen, wenn man es nicht mehr braucht. Das Rad, das man bei Swapfiets erhält, soll sich so anfühlen, wie das Eigene. Sollte man aber tatsächlich einmal einen Platten haben, garantiert das Service-Team eine Reparatur innerhalb der nächsten zwölf Stunden. Und dafür kommen die sogenannten „Swapper“ dahin, wo es ihren Kunden am besten passt, egal ob zuhause, beim Freund oder an der Arbeit. Und wenn eine Reparatur vor Ort nicht möglich ist, dann wird ‘geswappt’ – man bekommt ein neues Rad, das alte wird mit in die Werkstatt genommen und nach der Reparatur wieder dem Swap-Kreislauf zugeführt.

Damit dieser Service vor allem in Großstädten möglichst schnell und problemlos funktionieren kann, wird in den Niederlanden gerade sogar ein E-Lastenrad getestet, das die Swapper und ihre Ersatzräder ebenso zuverlässig von A nach B bringt wie ein Transporter. Aber auch zuvor hat Swapfiets eine Menge Arbeit in die Optimierung seiner Räder gesteckt. Letztendlich fiel die Wahl immer auf die nachhaltigere Methode. So sind zum Beispiel die Mäntel von Swapfiets deutlich dicker und somit nicht so anfällig für Reifenpannen und der Kettenschutz ist aus Metall anstatt aus Plastik. Das beugt vor allem kleineren Reparaturen bestmöglich vor.

Wir von Urban Pioneer finden: Das ist ein klasse Konzept! Vor allem für Reparaturfaule wie mich bietet Swapfiets den nötigen Service so bequem, wie es nur geht. Und steht ein Umzug an oder man entscheidet sich doch dazu, ein ganz eigenes Rad zu kaufen, lässt sich das Abonnement ganz einfach monatlich wieder kündigen. Da gibt es auch für mich keine Ausrede mehr.

Info

Swapfiets München
Augustenstraße 46
80333 München

03222 1098175
www.swapfiets.de
muenchen@swapfiets.de

Servicezeiten:
Mo-Fr: 8-22 Uhr
Sa: 9-18 Uhr

Augustenstraße 46, München, Deutschland

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