Die Idee zur Spendenaktion Hilf Mahl! wurde vom Ehepaar Sophie und Mathias Bach aus London in ihre Heimatstadt Hamburg importiert. Die erste Idee dazu wurde 2010 eben in der britischen Hauptstadt angestoßen, wo in vielen Restaurants kleine Tischkärtchen auf die Obdachlosenunterstützung Streetsmart aufmerksam machten. Die Idee ist so einfach wie genial. Und sie funktioniert deshalb dort wie hier, damals wie heute. Wie und wo und was genau, das lest ihr hier.

In der kalten Winterzeit weisen in den teilnehmenden Restaurants Karteneinleger darauf hin, dass 1€ auf die Rechnung aufgeschlagen wird – die Spende. Dieser Betrag wird zu 100% vom Restaurant an Hilf Mahl! und von dort weiter – ebenfalls zu 100% – an eine anerkannte und auf Bedürftigkeit geprüfte Organisation weitergeleitet: Notunterkünfte für den Winter, Suppenküchen oder ärztliche Versorgung werden so in den kritischen Wintermonaten mit zusätzlichen Geldern versorgt. Die Spende ist natürlich freiwillig. Deshalb kann sie sowohl von der Rechnung genommen als auch beliebig erhöht werden. So sind im Winter 2018/19 laut Hilf Mahl! rund 35.000€ für die Obdachlosen zusammengekommen.

 

Schirmherr der Teil Mahl! Initiative ist der deutsche Film- und Bühnenschauspieler Ulrich Tukur. Diesen hatten die Teil Mahl!-Gründer einige Monate vor Anstoß des Projekts in einer Inszenierung der Dreigroschenoper gesehen. „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“, heißt es in dem Stück. Wie passend, fanden die zwei. Das Projekt findet mittlerweile in einigen deutschen Großstädten statt, mit der Unterstützung namhafter Banken und Partner. In München und Hamburg ist die Liste der teilnehmenden Restaurants erfreulich lang. Deshalb findet ihr hier alle Teil Mahl! Restaurants in München und Hamburg als Link.

 

Also Augen auf beim nächsten Restaurantbesuch, 1€ ist gut, mehr € sind besser…

 

#Guter Zweck#Hilfsorganisation#Spende