Vegan und Sushi? Klingt auf den ersten Blick ziemlich öde. Dass es alles andere als das sein kann, beweist das Kansha in München Schwabing. Das stylishe Restaurant hat sich der pflanzenbasierten Zenküche Japans verschrieben und bringt uns Münchnern die aufregende Küche aus Fernost nahe.

Die Neugier war groß, als sich 2018 in der Münchner Gastro-Szene das Gerücht eines veganen Sushi-Restaurants verbreitete. California Rolls nur mit Avocado oder Mango? Nigiri mit Salat? Wie Sushi ohne Fisch auskommen und trotzdem genial schmecken sollte, konnte sich niemand so richtig vorstellen. Das Geheimnis lüftete sich, als im Sommer 2018 das Kansha eröffnete. Benannt ist das Restaurant nach dem japanischen Wort für „Wertschätzung“, das die Inhaberin Catharina und ihr Team, dem Gast, den Speisen, der Natur und unseren Mitgeschöpfen entgegenbringen.

Ziel des Kansha ist es, die Gäste mit den vielfältigen veganen Möglichkeiten zum Staunen zu bringen und anzuregen, Sushi nachhaltiger zu interpretieren. Wie ihnen das gelingt? Mit einem einzigartigen Konzept, das allem anderem als dem Mainstream folgt und so in Deutschland kein zweites Mal zu finden ist. „Das KANSHA bietet japanische Küche mit dem Schwerpunkt auf Sushi. Manches ist dabei recht klassisch japanisch, wie z.B. auch die Präsentation, anderes haben wir weiterentwickelt bzw. auf unsere europäischen Möglichkeiten und Geschmacksvorlieben abgestimmt“, so Inhaberin Christina. „Was uns besonders macht: Wir haben vielseitige und sehr kreative Gerichte, die wir ganz ohne tierische Zutaten und immer frisch herstellen.“

Wir haben vielseitige und sehr kreative Gerichte, die wir ganz ohne tierische Zutaten und immer frisch herstellen.

Während das Kansha 2018 mit Tapas gestartet ist, finden sich seit Dezember 2018 zehn große Chef Sets auf der Karte. Jedes der Sets, die sich preislich zwischen 12 und 34 € bewegen, enthält zwei bis vier perfekt auf einander abgestimmte Gerichte; von Sushi und Salat bis Frittiertem und Eingelegtem. Besonders ans Herz legen können wir euch die Sets neun und sieben. Das Tamago Nigiri (ein veganes, japanisches Omlett), die Süßkartoffeln mit Kiwi Sauce und die süß-sauren Pilzkreationen waren unsere Highlights – ganz zu schweigen von dem Orangenkuchen zum Dessert. Kleiner Tipp: Lasst euch vom Service einen Sake zu eurem Set empfehlen. Eine unschlagbare Kombination!

Unser Fazit: Wer die japanische Küche mag, muss das Kansha lieben. Es ist nicht nur spannend zu sehen, wie kreativ die buddhistische Tempelküche arbeitet, sondern vor allem super lecker und ein Erlebnis für den Gaumen. Wir kommen definitiv wieder – spätestens in drei Wochen, wenn uns die Karte wieder mit einer neuen Kreation überrascht.

 

Info

KANSHA
OCCAMSTRASSE 6
80802 MÜNCHEN
089 998297640
http://kansha-restaurant.de/
WELCOME@KANSHA-RESTAURANT.DE
Mo-Sa: 18-23h
So: Ruhetag

Occamstraße 6, München, Deutschland