Gin schmeckt ja nur nach Wacholder? Weit gefehlt! Obwohl Wacholder laut Definition in der Spirituose vorhanden sein und auch vorherrschend bleiben muss, damit sie sich überhaupt Gin nennen darf. Wir zeigen, dass Gin eben nicht gleich Gin ist und probieren uns einmal quer durch den Orient mit dem Exotic Exploration Probierset von Tastillery.

Aber wieso eigentlich Gin? Na, hier hatten die Franzosen ihre Finger im Spiel, denn Gin kommt von dem französischen Wort genévrier – Wacholder, wo wir wieder beim Thema wären.

 

Was ist da eigentlich alles drin?
Ausgangsstoff der beliebten Spirituose sind meistens – sorry an alle Low Carb Fans – Kohlenhydrate. Häufig Getreide oder Melasse, eine neutrale Spirituose sozusagen. Damit der Gin auch nach Gin schmeckt, wird er mit Gewürzen aromatisiert, vor allem eben mit Wacholder und, wer hätte es gedacht, Koriander. Das ist aber natürlich nicht alles. Je nach Marke bringen Gins um die 20 bis sogar 200 unterschiedliche Botanicals mit sich. Oh, wow!

Generell kann man also sagen: Neutraler Alkohol+Wacholder+weitere Botanicals=Gin

So wird’s gemacht
Mazeration, Destillation, Lagerung, Abfüllung – was? Naja, die letzten beiden Begriffe versteht wohl jeder, aber Schritt eins und zwei? Neuland! Also fangen wir mal ganz vorne an: um neutralen Alkohol so zu aromatisieren, dass eben Gin daraus wird, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Grob gesagt, kann man die Produktion aber in die oben genannten vier Phasen unterteilen. Verschiedene Gewürze werden in neutralem Alkohol, meistens Korn oder Vodka, eingelegt – das Gebräu nennt man dann Mazerat. Dieses wird in einen Brennkessel gefüllt und erhitzt um den Alkohol vom Wasser zu trennen. Die aromatisierten Dämpfe des Alkohols steigen in der Brennblase auf, kondensieren und werden so wieder flüssig. Das Ergebnis: ein klares Destillat. Danach lässt man den Gin abkühlen und ruhen und lagert ihn meistens für ungefähr 4 Wochen – letzteres ist kein Muss! Da der Gin so aber untrinkbar wäre, weil er einfach viel zu stark ist, wird er mit Wasser auf Trinkstärke herabgesetzt und in die Flasche abgefüllt. Und tada: fertig ist der Gin!

 

Gin ist nicht gleich Gin
Und dann gibt es natürlich die verschiedenen Ginsorten. Diese werden aber nicht am Geschmack festgelegt, sondern an der Herstellung. Das Ganze hängt davon ab, wie viele Destillationsvorgänge durchlaufen werden, wann Botanicals oder Gewürze hinzugegeben werden, wie viel Zucker verwendet wird und wie lange, wie überhaupt und wo gelagert wird. Heraus kommt: London Dry Gin, Dry Gin oder destillierter Gin, Sloe Gin, New Western Dry Gin, Old Tom Gin und und und.

 

Hier die Gängigsten im Vergleich:

London Dry Gin

  • Mindestalkoholgehalt von 37,5% Vol
  • pflanzlicher Alkohol als Basis
  • gleichzeitiger Zusatz pflanzlicher Stoffe
  • nicht mehr als 0,1 g Zucker je Liter

Dry Gin / Destillierter Gin

  • Mindestalkoholgehalt von 37,5% Vol
  • Brennen ist ein Muss
  • Verwendung von ausschließlich natürlicher oder naturähnlicher Gewürze und Aromen
  • Zugabe der Botanicals zu jedem Zeitpunkt

Sloe Gin

  • Zählt zur Kategorie der Liköre
  • Mindestalkoholgehalt von 25 % Vol
  • Rötliche Farbe
  • Keine Destillation, die Gins werden angesetzt: Schlehenbeeren werden zusammen mit Zucker in destillierten Gin eingelegt

Und für diejenigen, die sich jetzt einfach nicht entscheiden können welcher Gin der Richtige für sie ist, der lese weiter:

 

Tastillery
Lust auf ein kleines Tasting? Denn nur so lässt es sich doch herausfinden, welches Gin das Zeug zum Lieblings-Gin hat. Aber gleich die ganze Flasche kaufen? Das geht ins Geld und am Ende trifft der Gin nicht mal den eigenen Geschmack.

Andreas und Waldemar von Tastillery verprechen Abhilfe. Denn die Lösung lautet: Probiersets! Weil das Leben eben viel zu kurz ist, um auf die falsche Spirituose zu setzen. Tastillery will Menschen zum besseren und bewussteren Trinken inspirieren. Denn Andreas und Waldemar sind selbst leidenschaftliche Genusstrinker und wollen ihre Passion in die Welt hinaustragen. Von Genussmensch zu Genussmensch eben.

Unsere Mission ist es, dich zum besseren Trinken zu inspirieren.

Na, und da man das gute Tröpfchen dann vielleicht auch in groß möchte: Bei Tastillery kann man auch ausgewählte Spirituosen in Originalgröße erwerben und sich so die eigene, kleine aber feine Homebar aufbauen. Und dann ist da noch die Sache mit dem Tastillery Tasting Club, um wieder auf das Thema Tasting zurückzukommen. Getreu dem Motto „Wir selektieren, ihr genießt“, gibt es jeden Monat eine liquide Überraschung im Briefkasten. Denn Mitglieder bekommen eine Box mit drei Premium-Spirituosen in Probiergröße zugeschickt. Plus Geschmacksnotiz, plus Tasting Glas. Tupperware-Party war gestern – heute ist Tasting Party angesagt!

Das mit den Probiersets mussten wir aber natürlich einmal selber testen! Wir präsentieren: Exotic Exploration!

 

Wir trinken uns entlang der Seidenstraße
Fünf Spirituosen lassen uns einen Hauch von Orient in München erleben. Mit Gewürzen und Aromen aus dem fernen Osten in der Nase lassen wir uns auf unser erstes Gin-Erlebnis der anderen Art ein! Unser kleines, feines Tasting kann starten. Auf dem liquiden Menü heute stehen: Bobby’s Gin, Saffron Gin, Uncle Val’s Peppered, Birds Adventure und Opihr Gin. Gins aus aller Welt, ausreichend für ein Tasting für 2-3 Personen. Wahlweise mit vier passenden Tonics übrigens. Und wem Geschmack eben manchmal nicht ausreicht, der kann im beiliegenden Magazin schmökern. Dort findet man eine Verkostungsanleitung, Stories und Infos über die Produkte und Geschmacksnotizen.

Wir lassen uns ein auf eine Geschmacksreise mit Zitronengras, Safran, Pfeffer, Nelke und Kardamom. Und können nur bestätigen: Gin ist tatsächlich nicht gleich Gin – aber probiert selbst!

#gin#tastillery#tasting