Manche mögen meinen, der Zug für Veganer und fried chicken wäre abgefahren, aber nein. Die liegen ganz schön falsch! Heute werden wir alle eines besseren belehrt, denn es kommt eine wunderbare Neueröffnung auf euch zu, in der ihr vegan oder nicht vegan fried chicken genießen könnt: das Tsu Tsu!

Kazu’s Geschichte ist eine, von der es aktuell auf Grund der Pandemie viele gibt. Vor Jahren aus Japan nach Berlin gekommen, um in der Musik bzw. Booking Branche zu arbeiten, war er letztes Jahr vom einen auf den anderen Tag arbeitslos und musste sich eine andere Stelle suchen. Es kam ihm ein Kontakt in den Sinn, der ein Restaurant eröffnen wollte und da Kazu schon in Japan in der Küche gearbeitet hatte, kontaktierte er den Bekannten. Vom Treffen zurück kam er, wie er sagt, mit einer Hausaufgabe: es sollte Karaage werden.

 

Karaage? Die frittierten Hühnchenteile sind in Japan und auch in vielen anderen Ländern der Welt ein extrem beliebter Snack, vor allem mit einem kalten Bier in einer Bar. Kazu’s Freunde aber beharrten von Anfang an darauf, dass wenn er ein Karaage-Restaurant konzipieren will, es auch unbedingt veganes Karaage geben müsste.

Und das ist tatsächlich skandalös, weil in Japan definitiv niemand auf die Idee von veganem Karaage kommen würde. Absolut niemand.

 

Also begann eine lange Tüftelei: ein halbes Jahr lang hat Kazu getestet und probiert. Am Anfang ist er mit Tofu gestartet, die Reise ging weiter zu Seitan und immer weiter. Bis dann irgendwann das Grundrezept fertig war und auch der Geschmack der Teile so, wie es die europäischen Gaumen eben mögen. Auch das ist ganz anders, als man das so in Japan mag.

 

Im Tsu Tsu könnt ihr verschiedene Sets je nach Größe bestellen. Es gibt das „normales“ Chicken sowie das Vegane, jeweils mariniert mit einer Kombination aus Sojasauce, Sake, Knoblauch und Ingwer sowie verschiedenen Saucen wie einer spicy Sauce oder einer cremigen Taru Sauce.

 

Je nachdem wie viele Teile ihr haben wollt, wählt ihr aus einer kleinen, mittleren oder großen Portion und könnt dazu noch eine Beilage wählen. Hier gibt es zum Beispiel verschiedene Pickles, Kimchi, Edamame, Onigiri oder Kartoffelsalat. Und oben drauf gönnt ihr euch am besten noch ein erfirschendes Getränk, beispielsweise ein Asahi Bier (juhu!).

 

Dann ist es von der Gräfestraße nicht weit zum Ufer und ihr könnt euch ins grüne Gras werfen und in die saftigen Teile beißen, bis ihr nicht mehr könnt. Tsu Tsu ist ehrlicherweise das, wovon ich lange geträumt habe. Veganes Karaage? How could it be so amazing?

 

Das „normale“ Chicken hat sogar ein Zertifikat der Karaage Vereinigung in Japan bekommen und mal unter uns: ich bin mir recht sicher, wenn Kazu das vegane Chicken einschicken würde: es würde ebenfalls das Zertifikat erhalten.

 

Zusammenfassend kann man sagen: Tsu Tsu ist toll. Wir sind sowieso bald wieder da.

Geht hin!

Info

Tsu Tsu

Website

Adresse:
Gräfestraße 2
10967 Berlin


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