Kombucha ist im Moment ein Getränk, von dem man wieder spricht. Wie – das war doch schon mal trendy, sagst du? Stimmt, aber Kombucha ist noch lange nicht Kombucha und was da aktuell vor allem von einer kleinen Brauerei in Berlin auf uns zukommt, übertrifft alles, was du bisher von Kombucha zu schmecken meintest…

Alles begann in einem kleinen Zimmer mit ein paar Quadratmetern und vielen Behältnissen mit drei Freunden, die eigentlich einer künstlerischen Tätigkeit nachgehen. Um was es hier geht? Es geht um Kombucha. Ein Getränk, das vor einiger Zeit schon einmal exzessiv vermarktet wurde und vor allem auf Grund seiner positiven Eigenschaften   für unsere Darmflora hochgelobt wurde.

 

Darum geht es den drei Gründern von Bouche Kombucha aus Berlin aber so gar nicht. Hier geht es um Vielfalt. Denn Kombucha kann so einiges mehr als nur lebendige Bakterien in unsere Bäuche bringen!

 

So gesund er auch sein mag, stand bei Bouche von Anfang an die Erzeugung eines aromatischen Bouqets im Vordergrund. Es geht quasi um Geschmacks-engineering. Wie das gehen soll? Kombucha ist tatsächlich viel variabler, als viele von uns denken. Die Bouche Brauerei stellt ihre eigene Starterkultur für die Fermentation her und lässt den Kombucha dann mit Hilfe verschiedener Prozesse, wie zum Beispiel der cold maceration/kalten Mazeration einen ganz eigenen Geschmack annehmen. Den kann man folglich auch durch das Drehen an diversen Stellschrauben ziemlich gut beeinflussen und als Endergebnis kommt ein Kombucha daher, der unsere Erwartungen an das Getränk völlig verändert hat.

Wohlbemerkt ist das wahre kreative Handarbeit. In einer Lagerhalle in Berlin Marzahn, wird nach der Herstellung jede Flasche handbefüllt und handverkorkt.

 

Ein Schluck aus der Flasche… schmeckt eher wie ein alkoholfreier Naturwein, als wie das vermeintliche Kombucha, das wir kannten, weil dieses eben eher ein Fruchtsaftgetränk oder eine Limo war. Das Tolle ist, dass die Bouche Kombuchas nicht, wie eine Limo, aus Süß und Sauer bestehen, sondern sie entfalten ein wahres großes Aromenspiel auf der Zunge, dass man meinen könnte: das ist doch gar kein Kombucha!

 

Aber wir müssen umdenken, denn jetzt kommt Bouche. Der neue Kombucha und daran müssen unsere Zungen sich erst mal gewöhnen.

 

Unsere Lieblingssorte ist der Earlybird: eine Kombination aus Earl-Grey-Tee, Bergamottenschale und Maulbeerbaumholz erzeugt hier eine milde Säure und einen unverwechselbaren Bergamottenhauch gepaart mit einer gewissen Herbe, die wiederum mit Zitrus ergänzt wird. Und damit wir dann wirklich alle aus den Betten kommen, gibt es einen extra Koffeinkick dazu. Ein wirklich wundervoller Start in den Tag, den wir uns ab jetzt öfter gönnen werden und wir träumen schon vom Sommer, in dem wir mit einer kalten Flasche Melonbuzz auf dem Tempelhofer Feld sitzen werden und das Leben feiern.

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