Die Reihe „Hotelbesuch in der eigenen Stadt“ geht in die dritte Runde und damit in ein ganz besonderes Juwel der Münchener Hotellandschaft. Wenn man Touristen, Familie und Auswärtige fragt, welches touristische Highlight ihnen, wenn sie an München denken, als erstes einfällt, dann sicherlich, ja, die Wiesn. Aber vor allem auch der weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Viktualienmarkt. Ein Stück Münchener Geschichte, Kultur und Sammelpunkt für Gourmets, Touristen und Einheimische. Und genau hier findet man auch das Living Hotel am Viktualienmarkt der DERAG Gruppe.

Mit der Nähe zum Viktualienmarkt sichert sich das Hotel natürlich schon einige Pluspunkte, denn zentraler kann ein Hotel kaum gelegen sein. Wenn man sich eins der nach vorne heraus gerichteten Zimmer ergattern konnte, dann ist der Blick und die Atmosphäre absolut einmalig. München at it’s best: Alter Peter, die Türme der Frauenkirche…Aber nicht nur der Blick ist außergewöhnlich, sondern auch das, was man im das Living Hotel am Viktualienmarkt geboten bekommt. Sobald man durch die Türe der denkmalgeschützen Fassade tritt, wird man gleich ein wenig vom „Living Hotel Spirit“ absorbiert und ist mittendrin in dem, was das Living Hotel verspricht:

Ein Ambiente, in dem das Augenmerk auf dem Dreiklang von Entschleunigung, Stil und Gastfreundschaft liegt.

Das lassen wir uns nicht zweimal sagen und gehen auf Entdeckungsreise durch das Haus. Das Hotel besteht aus zwei Gebäudekomplexen, die im Laufe des Hoteldaseins miteinander verbunden worden sind. Der vordere Teil geht zum Viktualienmarkt raus und bietet vor allem Kurzzeiturlaubern ein Zuhause. Der hintere, zum sehr ruhigen Innenhof gelegene Teil, beherbergt die sogenannten „Serviced Apartments“, die dann zum Beispiel auch eine Kitchenette vorweisen können. Die Zimmer unterschiedlicher Größen haben jedoch eins gemeinsam: puristische und klare Formen, viele Spiegel, viel Licht und gedeckte, naturnahe Farben. Besonders angetan haben es uns allerdings die Öl-Vitalbetten, die nicht nur instant Entspannung versprechen, sondern die durch selbst einstellbare Matratzenhärte und eine Schicht, die mit 8 bis 13 Litern pflanzlichem Öl gefüllt ist, eine optimale Anpassung an die Körperkontur ermöglichen. Geschichtliches Schmankerl und sicherlich einrichtungstechnisches Highlight sind die individuellen Wandtapeten, die in jedem Zimmer vorzufinden sind. Dabei handelt es sich um Bilder des Viktualienmarktes und Umgebung der 20-30er Jahre, die im Stadtarchiv gefunden worden sind und nun in Sepiatönen eingefärbt, prominenter Teil der Inneneinrichtung sind.

Ein Brückenschlag zwischen damals und heute, mit dem Gedanken und Ansatz, das Draußen ein Stückweit nach innen zu holen und umgekehrt.

Den Credo, dem Gast immer einen besonderen Service zu leisten und die Nähe zu selbem zu suchen, erfahren wir nicht nur im Kontakt mit dem Personal selber, auch die neu gestaltete Bar lädt als Dreh- und Angelpunkt inmitten des Hotels zum Pläuschchen mit Personal und anderen Gästen ein. Von hier aus ist auch, by the way, die nach innen gelegene Terrasse zugänglich, die vom Getümmel des Viktualienmarktes zum Verweilen einlädt. Nennenswert ebenfalls, dass sich im gleichen Gebäude auch noch das gehobene, vegetarische Restaurant Tian quasi als Untermieter befindet. Und damit schließt sich der Kreis, denn das Tian unterstützt ebenfalls tatkräftig bei der Barbewirtung. Deswegen bekommt man hier als Gast sowie als Besucher nicht nur exzellenten Espresso am Morgen, Flammkuchen und selbstgemachte Ingwerlimonade am Mittag, sondern abends auch noch starke Drinks sowie die ein oder andere Leckerei.

Apropos! Von Leckerei zu noch mehr Leckerei – wer keine Lust hat sich abends noch vor die Tür zu bewegen, kann ganz einfach vom Hotelgebäude an der Tian Bar vorbei ins eben genannte Restaurant Tian schleichen. Das berühmt berüchtigte vegetarische Restaurant gehört für uns zu der Kategorie „man kennt auf jeden Fall jemanden, der schon da war, war aber selber noch nicht da und möchte unbedingt einmal hin“. Wie es sich für Restaurants gehobener Klasse gehört, ist alles manchmal ein wenig steif, aber schmecken tut es vorzüglich!  Nicht umsonst hat das erste „Tian“ in Österreich bereits einen Stern und 3 Gault Millaut Hauben. Und das Tian in München soll dem folgen – das ist zumindest die Ambition. Unser Tipp: wer sich vielleicht nicht direkt an ein vegetarisches 6-Gang Menü herantraut, kann auch getrost mittags einmal vorbeischauen und sich für unter 30 Euro durch ein 3-Gang Menü schlemmen. Wir haben dazu auch schon einmal ausführlicher berichtet, mehr dazu hier.

 

Zum Ende noch einmal zurück vom Essen zum Essen. Denn wer in einem Hotel nächtigt, freut sich morgens ja erst einmal auf das Frühstück.  Dies findet im Living Hotel am Viktualienmarkt im sogenannten „Breakfast Club“ statt.  Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet erwartet einen hier in einem modernen Ambiente – fast ein bisschen wie in der eigenen Wohnküche, mit vielen hellen und gemütlichen Möbeln und Details. Hier sind nicht nur Hotelgäste sondern auch externe Besucher more than welcome! Der Fokus liegt hier selbstverständlich auch auf regionalen Produkten und die kommen, wer hätte es gedacht, unter anderem auch vom Viktualienmarkt.

Und so schließt sich dann der Kreis vom Viktualienmarkt zum Viktualienmarkt.
Wer Lust auf ein unbeschwertes, persönliches und gehobenes Hotelerlebnis in unverwechselbarer Lage hat, der ist hier sicherlich perfekt aufgehoben! Und sollte das Living Hotel am Viktualienmarkt einmal ausgebucht sein, dann findet sich in einem der anderen 3 Häuser in München vielleicht noch ein Plätzchen.

Info

Living Hotel am Viktualienmarkt
Frauenstraße 4
80469 München

089 8856560
res.vik@derag.de
www.living-hotels.com

DERAG Living Hotel am Viktualienmarkt

Frauenstraße 4, 80469 München, Deutschland

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