Unter Köchen ist so etwas wie Grammy und Oscar in einem – der Michelin-Stern. Um welches Restaurant man als echter Feinschmecker in diesem Jahr auf keinen Fall herumkommt, erklären wir euch hier.

Endlich ist es wieder soweit: Die neue Ausgabe des Guide Michelin ist da! Und nur selten machten es die Herausgeber so spannend wie in diesem Jahr, denn im Vorfeld wurde praktisch nichts bekannt. Umso mehr kann sich die deutsche Gastroszene nun über 309 neue Sterne freuen – das sind so viele auf einmal wie noch nie zuvor! Am 4. März erscheint der Guide Michelin Deutschland 2019 offiziell im Buchhandel.

Die wichtigste Auszeichnung der Branche – seit über hundert Jahren

Der Guide Michelin erschien erstmals in Frankreich im Jahr 1900. Obwohl es zur damaligen Zeit nur dreitausend Autofahrer im ganzen Land gab, denen er als Werkstatt-Wegweiser dienen sollte, ließ der Reifenhersteller Michelin ganze 35.000 Exemplare produzieren. Zehn Jahre später erschien die erste deutschsprachige Ausgabe für Deutschland und der Schweiz, doch erst eine ganze Weile später, nämlich 1966, wurden auch die Restaurants hierzulande hinsichtlich ihrer Qualität unter die Lupe genommen. Heute sind insgesamt 85 Kritiker für den Guide Michelin im Einsatz. Zu ihren wichtigsten Bewertungskriterien gehören unter anderem die gleichbleibende Qualität sowie die geschmackliche Harmonie und die Einzigartigkeit der getesteten Speisen. Interessanterweise rückt der Trend allmählich von der klassischen Haute Cuisine rund um Kaviar und Co. ab. Stattdessen dürfen nun auch vermehrt junge Gastronome ihre modernen Konzepte unter Beweis stellen, die beispielsweise gut bürgerliche Hausmannskost auf neue und unkonventionelle Weise interpretieren.

 

Diese Restaurants sind die Sterne am deutschen Gastro-Himmel

Die meisten Sterne gehen in diesem Jahr nach Baden-Württemberg, wo ganze 77 Sterne-Häuser beheimatet liegen. Bremen ist hingegen das Schlusslicht und geht ohne einen Michelin-Stern aus. Bundesweit wurden 261 von den 309 Restaurants mit einem und 38 mit zwei Sternen ausgezeichnet. Unter den 3-Sterne-Häusern gibt es in diesem Jahr keine Neuzugänge, denn die zehn Häuser konnten die kritische Jury bereits zuvor von ihrer exzellenten Küche überzeugen – darunter beispielsweise das Restaurant „Atelier“ in München und „The Table Kevin Fehlin“ in Hamburg.

 

Das sind die neuen Gourmet-Hotspots in der City

 

Steigenberger Drei Mohren, Augsburg
Coda Dessert Bar, Berlin
Ernst, Berlin
Kin Dee, Berlin
SAVU, Berlin
Genuss-Atelier, Dresden
Tiger-Gourmetrestaurant, Frankfurt am Main
Weinsinn, Frankfurt am Main
100/200, Hamburg
Bianc, Hamburg
Lakeside, Hamburg
maximilian lorenz, Köln
NeoBiota, Köln
Tian, München
Gabelspiel, München
Koch und Kellner, Nürnberg
Der schwarze Adler, Nürnberg
Waidwerk, Nürnberg
Hupperts, Stuttgart
Der Zauberlehrling, Stuttgart

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