Mit der nachhaltigen Maiskohle von Maister kann die Grillsaison besten Gewissens starten. Denn hierfür wurden keine Bäume gerodet, sondern lediglich die Spindeln von herkömmlichem Mais eingesammelt. Mit dem eigens für diese Kohle entwickelten Grill wird so eine echt heiße Feuerstelle geschaffen, die ruckzuck Gemüse, Halloumi, Fleisch, und sogar den Topf Nudeln zubereitet. Klappt aber auch mit eurem Haushaltsgrill.

Wie ihr sicher schon gemerkt habt, schreiben wir immer wieder auch gern zu Themen wie Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung, denn die sind uns einfach persönlich wichtig. In diesem Zusammenhang stellen wir euch auch gern mal Produkte vor, die uns begeistert haben. Weil eine richtig gute Idee dahinter steckt. Und weil die Intention die richtige ist, nämlich das zu schützen, was uns lieb ist. So wie die Jungs von Maister BBQ.

Gegründet wurde Maister von den Freunden Johannes Musiol und Valentin Schnoor. Die beiden arbeiteten zuvor für das Unternehmen Amatheon Agri, das Landwirtschaftsprojekte in der Sub-Sahara verantwortet. Als Geschäftsführer in Uganda bzw. Zambia waren Johannes und Valentin an der Entwicklung und Leitung von Farmen beteiligt, und wurden dort selbst Zeugen der permanenten Rodung zur Herstellung von Brennmaterial, die auf lokaler Ebene mit schuld ist an der Klimaveränderung. Da dachten sich die zwei, da muss es doch was Besseres geben!

Gibt es auch: Maisspindeln nämlich, also das, was bei der Maisernte übrigbleibt. Maiskolben ohne Körner. Die sind absolut trocken, brennen deshalb verdammt schnell und gut, und verbrennen vor allem fast komplett, produzieren also wenig Asche. Da wird auch das elendige Grillsäubern leichter. Apropos sauber, die Finger bleiben es auch, denn die Maiskolben sind unbehandelt. Adieu schwarze Grillgriffel! Und Ungeduldige wird’s freuen: Nur zehn Minuten dauert es, bis die Maisdinger so brennen, dass gegrillt werden kann. Dann hat man etwa 30 bis 45 Minuten Zeit, ganz nach Wetterlage (die bestimmt nämlich, wieviel Sauerstoff das Feuer durch die Ritzen im Grill bekommt), um seine Leckereien zu braten.

Das funktioniert mit jedem Haushaltsgrill, am besten geht es aber mit dem Maistergrill, haben wir uns sagen lassen. Der wurde eigens für die nachhaltige Kohle und deren Eigenarten entwickelt. Da die Maisspindeln nämlich beim Verbrennen relativ hohe Flammen schlagen, funktioniert dieser Grill eher wie eine Tepanyaki-Platte als wie ein herkömmlicher Rost-Grill. Das Maisfeuer wird bis zu 800° Grad Celsius heiß und erhitzt so die Stahlplatte über der Feuerschale auf g’schmackige 300° Grad. Das entspricht auf einer altmodischen Herdplatte der Stufe 5-6. Darauf lässt sich dann alles mögliche kochen, braten und grillen, denn die Stahlplatte fungiert quasi als Herd und Grill zugleich. Auch der Topf Nudeln kann da neben dem Steak platziert werden, oder nach dem Essen die Bialetti Espressokanne. Sehr familienfreundlich ist das, wenn die Kleinen mal wieder Nudeln mit Sauce möchten… Wer es lieber klassisch mag, kann aber natürlich auch den Gitterrost in der Mitte verwenden.

Produziert wird der Grill in der Slowakei, bei Freunden vom Vater von… oder so ähnlich. Faire Arbeitsbedingungen auf jeden Fall, denn das gehört ja dazu zur ganzheitlichen Nachhaltigkeit. Erhältlich ist der BBQ in zwei Größen und derzeit nur im Onlineshop von Maister, zusammen mit der Kohle und einem Bioanzünder aus pflanzlichen und tierischen Abfallprodukten. Dieser Flüssiganzünder ist dreimal gut: Er ist quasi geruchs- und farbneutral (ja wirklich, riecht gar nicht nach tierischen Abfallprodukten!), er erzeugt keine Stichflamme und ist biologisch abbaubar, reduziert also Treibhausgasemissionen. Zusammen mit Grill und Maiskohle kann man sich so rundum umweltbewusst zum BBQ eindecken… nur das Grillgut aus nachhaltiger Produktion müsst ihr selbst finden.

Da man die Kohle ja aber meistens noch fix zusammen mit dem Grillgut organisiert, gibt’s die nicht nur online, sondern auch schon in vielen Supermärkten (Edeka, Real, Rewe) – gerade noch vor allem in Norddeutschland, bald aber auch in Nordbayern. Juhu. Kostenpunkt? Ein klassischer 3-Kilo-Sack Maiskohle kostet 4,95€, ist also im mittleren Kohlepreissegment. Der Grill kostet 499€ (klein) bzw. 749€ (groß) und ist somit natürlich immer noch eine echte Anschaffung. Für einen Grill allerdings, für den ja so manch einer gern auch mal Tausende springen lässt, ist er sehr erschwinglich. Nach dem Grillen lässt er sich dann noch sehr nett als Ambiente-spendende Feuerschale zweckentfremden. Sehr praktisch.

Und jetzt? Die schönsten Plätze zum Grillen in München haben wir euch hier ja schon verraten. Und mit dem Sortiment von Maister gibt’s zum satten Bauch ein sattes Gewissen obendrein! So haben wir’s am liebsten…

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Maister GmbH
Reichenberger Straße 125
10999 Berlin

030 30363758
info@maister-bbq.de
www.maister-bbq.de

Maister

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