Noch nie von Ube gehört? Manch einer hat sich Aktivkohle schon mal ins Gesicht geschmiert, aber gegessen? Matcha? Kennen wir! Aber in Form von Tee und nicht im Kaffee oder im Kuchen. Und dann gibt’s da noch die goldene Milch und irgendwas mit Pandan. Trends über Trends, Farben über Gewürze über Gewächse. Wer kommt da schon noch mit? Deswegen anbei eine kleine Zusammenfassung von Drinks und Gerichten, die man so eigentlich schon kennt, aber irgendwie eben auch nicht. Natürliches Food-Colouring, das ganz nebenbei auch noch gut für Geist & Körper ist.

1 Activated Charcoal oder Aktivkohle
91 Kentish Town Rd, London NW1 8NY

Fangen wir doch einfach mal mit Black Buko an! Wie der Name vielleicht schon verrät, geht es um die Farbe Schwarz. Schwarz wegen und aufgrund von Aktivkohle. Den Begriff haben die meisten schon einmal im Kontext von Kosmetikprodukten gehört. So hat der ein oder andere schon einmal eine Maske zur Porenreinigung gekauft oder Aktivkohle zur Zahnaufhellung genutzt. Aber im und zum Essen? Ja das gibt es! Nämlich zum Beispiel in Form von schwarzem Eis. Nein, kein Lakritzgeschmack, sondern Kokos. Denn wenn man die Schale der Kokosnuss verbrennt und sie anschließend zermahlt, entsteht daraus Coconut Ash, also Aktivkohle. Dieses Pulver soll unter Anderem auch bei Magen-Darm-Problemen helfen.

Die Philippinos haben sich der Kokos-Aktivkohle direkt einmal konkret angenommen und haben daraus die Eissorte Black Buko entwickelt. Der erste Shop in Europa, der sich auf eben dieses Eis spezialisierte hat, liegt, wie sollte es anders sein, in London: Mamasons Dirty Ice Cream. Da ist dann auch nicht nur die Eiskugel schwarz, sondern auch die Waffel. Der Geschmack des Black Bukos ist eigentlich nichts außergewöhnliches. Weniger süß als „normales“ Eis und mit  leichtem Kokosnuss-Aroma. Aber Obacht, denn der Effekt macht‘s: Zunge und Mund färben sich beim Eis schlecken ganz schön schnell, ganz schön schwarz!

2 Matcha
Klenzestraße 53, 80469 München

Matcha kennen wir mittlerweile schon in und auswendig. Schlankmacher, Gesundmacher und einfach Alleskönner. Tee eben! Tatsächlich gibt es aber auch so ausgefallene Kreationen wie Matcha Latte oder Matcha Kuchen. Und das auch in München! Im Tushita Teehaus gibt es Matcha bis zum Abwinken. Alles vegan und alles grün! Matcha-Grün!

Matcha Latte aber zum Beispiel, muss man mögen. Der leicht grasige Geschmack im Kaffee ist nur was für Matcha-Liebhaber. Den Kaffee-schwarz-ohne-Zucker-Trinkern würden wir davon abraten, denn zwischen Latte Macchiato und Matcha Latte liegt ein meilenweiter Unterschied.

3 Ube
5107 York Blvd, Los Angeles, CA 90065, USA

Ube ist das neue Matcha – so betiteln es zumindest die Zeitungen. Die lila Paste wird aus der sogenannten Yamswurzel gewonnen und soll reich an Vitamin A, C und E sein. Den Geschmack kann man irgendwo zwischen Pistazie, Vanille, Kokosnuss und weißer Schokolade einordnen. Instagram, Pinterest und Co. sind sowieso schon voll mit der lila Wurzel aus Asien.

Und dann kommen wieder die Philippinos ins Spiel, denn die sind so wie es aussieht, die Vorreiter, wenn es um verrückte Farben und Food Colouring geht. Ube ist die perfekte Zutat für Nachspeisen und anderen Süßkram! So findet man im Netz tausende Rezepte mit Ube: Donuts, Pancakes, Kuchen und Eis. In Deutschland und Europa generell ist der Ube-Trend noch nicht ganz angekommen – da muss man schon bis nach Los Angeles, zum Beispiel zu Friendly Donuts reisen. Oder eben einfach selber ran an die Rührschüssel!

4 Kurkuma
Clemensstraße 84, 80796 München

Wenn es Matcha Latte gibt, dann kann der Golden Latte ja nicht weit sein. Die  goldene Milch hat viele Namen! Golden Milk, Golden Latte, Kurkuma Latte – im Prinzip aber immer das Gleiche. Die goldene Milch besteht aus warmer Milch,  Kurkuma und je nach Rezept aus weiteren Gewürzen, wie zum Beispiel Zimt oder Pfeffer. Beim Münchner Genussmacher bekommt ihr das flüssige Gold mit Kokosöl und Honig, alternativ auch mit Mandelmilch serviert. Aber wie gesagt, der eigentliche und gar nicht heimliche Star des Getränkes: Kurkuma oder auf englisch Tumeric.

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5 Pandan
Maxburgstraße 4, 80333 München

Und weil man von Grün manchmal gar nicht genug bekommen kann, gibt es neben Matcha auch noch Pandan. Wer schon einmal in Indonesien oder Malaysia unterwegs war, kennt ihn vielleicht, den Pandan-Kuchen. Giftgrün, ziemlich fluffig und irgendwie vanillig im Geschmack. Die grüne Farbe kommt von den verwendeten Pandan-Blättern, einer tropischen Pflanze. In Indonesien wird sehr viel mit Pandan gekocht und gebacken. Die Blätter werden gewaschen, klein geschnitten und zusammen mit etwas Wasser in einen Mixer gegeben. Nach dem Aussieben der Blätter, entsteht eben dieses giftgrüne Gemisch, welches dann für das Einfärben des Kuchens genutzt wird. 100% natürliches Food Colouring also. Die Blätter sind tatsächlich schwer in deutschen Asialäden zu finden. Im fernen Osten hat man eine eindeutig höhere und bessere Chance, an die grüne Süßspeise zu kommen.
Im Münchner Herzog gibt es zwar leider keinen Pandan-Kuchen,  dafür aber Pandan in einem der Drinks.

Info

1 Activated Charcoal oder Aktivkohle
91 Kentish Town Rd, London NW1 8NY, Vereinigtes Königreich
2 Matcha
Klenzestraße 53, 80469 München, Deutschland
3 Ube
5107 York Blvd, Los Angeles, CA 90065, USA
4 Kurkuma
Clemensstraße 84, 80796 München, Deutschland
5 Pandan
Maxburgstraße 4, 80333 München, Deutschland

Activated Charcoal oder Aktivkohle

91 Kentish Town Rd, London NW1 8NY, Vereinigtes Königreich

Matcha

Klenzestraße 53, 80469 München, Deutschland

Ube

5107 York Blvd, Los Angeles, CA 90065, USA

Kurkuma

Clemensstraße 84, 80796 München, Deutschland

Pandan

Maxburgstraße 4, 80333 München, Deutschland

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