Nachhaltigkeit

15. Februar 2018 Linda Buchmüller

Gemeinsam gegen die Verschwendung:

2 Konzepte, die Food Waste

“Schweizer werfen jährlich zwei Millionen Tonnen einwandfreier Lebensmittel weg – fast die Hälfte davon in privaten Haushalten. Pro Kopf und Tag bedeutet das fast eine ganze Mahlzeit.” Diese beunruhigende Statistik lässt der WWF verlauten. Und in Deutschland ist es nicht besser. Der Wert der jährlich weggeworfenen Lebensmittel liegt hierzulande bei ca. 25 Milliarden Euro. Bedeutet: Ca. 800.000 Tonnen ungeöffnete, unberührt verpackte Lebensmittel landen im Müll. Was bedeutet denn nun eigentlich „Food Waste“ und wo wird das meiste Essen verschwendet? Food Waste kann auf allen Stufen der Lebensmittelherstellung entstehen – von der Erzeugung bis hin zum Endkonsumenten. Deshalb können auch alle ihren Beitrag zur Vermeidung oder zur Erhöhung von Lebensmittelverschwendung leisten, wobei der höchste prozentuale Anteil tatsächlich bei den Endkonsumenten liegt. Dabei unterscheidet man vermeidliche und unvermeidliche Abfälle. Die unvermeidlichen sind z.B. Knochen oder Lebensmittel, die trotz korrekter Lagerung von Keimen befallen sind und somit entsorgt werden müssen. Von vermeidlichen Abfällen spricht man, wenn Lebensmittel aufgrund von Verderb oder Qualitätsmängeln verschwendet werden. Das ist aber nicht der einzige Punkt, an dem Verschwendung vermieden werden sollte: Auch wichtige Ressourcen wie Ackerland-, Wasser- und Energieverschwendung gehen damit einher. Wir haben in der Schweiz zwei spannende Konzepte gefunden, die dem Food Waste den Kampf angesagt haben.
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