Im Jahr 2017 entschied sich Graf Ivan Batthyány mit seiner Frau Carolin, einer uralten Familien Tradition neuen Glanz zu verleihen. Das kleine Boutique-Weingut Batthyány im österreichischen Burgenland ist eine mit Sonne verwöhnte Heimatstätte für unvergleichliche, moderne Rot-, Weiß-, und Roséweine. Aus dem mineralischen Urgestein, das viele Jahrzehnte nicht bearbeitet wurde und erlesenen Trauben, gedeihen die edlen Spitzenweine in voller Pracht.  Alleinstellungsmerkmal der ökologisch bewirtschafteten Weingärten sind die vielen alten Birn-, Marillen-, und Maronenbäumen, die zudem einen paradiesischen Lebensraum für die heimische Holzbiene bilden.

Mit herkömmlichen Massenerzeugnissen haben die Weine von Batthyány also nichts am Hut. Auf den ökologisch bewirtschafteten Weingärten, auf gerade einmal 3,5 Hektar Land, werden an der Grenze zu Ungarn die unvergleichlichen Weine hergestellt. Aus dem Haus Batthyány kommen die Sorten Chardonnay, Sauvignon Blanc sowie Blaufränkisch und Merlot.

„Es ist einmalig, ein so exklusives Naturprodukt in seinem Entstehungsprozess begleiten zu dürfen und gleichzeitig eine uralte Familientradition auferstehen zu lassen.“ – Ivan Batthyány

Und wer würde sich in der natürlichen Anbaustruktur, die rein ökologisch bewirtschaftet wird, wohler fühlen als gefährdete Bienenarten? Die heimische Holzbiene ist in den Weinbergen besonders fleißig. So finden nicht nur Trauben ihren Weg in die Flasche, sondern auch Bienen zu ausgewählten Imkern, die ihre Bienenstöcke im familieneigenen Forstbetrieb platzierten und so ein feines Sortiment an Honig anbieten.

 

Wie lebt es sich also als Graf und Weingutbesitzer? Wir haben Ivan Batthyány genau 10,5 Fragen über seine Leidenschaft zu Qualität, Genuss und Tradition und seiner Person gestellt.

1. Raus aus den Federn: Was machst du morgens als erstes?

Ganz klar, ohne eine Tasse Kaffee kann der Tag nicht starten. Der schönste Wecker ist für mich der Duft von frisch gebrühtem Kaffee.

2. Deine Eltern sahen dich schon im weißen Arztkittel vor sich… oder war es doch als Anwalt? Was hatten deine Eltern sich für einen Beruf für dich ausgemalt?

Meinen Eltern war es in erster Line wichtig, dass uns der spätere Beruf Spaß macht, denn nur so kann man erfolgreich sein. Dass man aus einem Jagdbetrieb ein ökologisch-erfolgreichen Forstbetrieb schaffen kann, hätten sie nicht gedacht. Doch als meine Eltern von der Idee eines eigenen Weinguts hörten, waren sie gleich Feuer und Flamme. Denn in der Natur mit der Natur zu arbeiten, hat mir schon immer viel Freude bereitet.

3. Beschreibe deine Produkte in 3 Worten.

Zeit zum Genießen! 🙂

4. Dein Samstagabend: Netflix & Couch oder Fine Dining & Party?

Ganz klar mit Freunden und Familie bis spät in die Nacht bei gutem Wein, Kaffee und tollen Gesprächen gemeinsam Zeit verbringen. Aber ein gemütlicher Filmabend auf dem Sofa muss auch manchmal sein.

5. 5. Surprise Surprise: wofür würdest du mitten in der Nacht aufstehen?

Tatsächlich nicht viel. Wenn ich schlafe, kann man mich so leicht nicht wecken.

6. Seitensprung – heikle Sache! Wenn du es doch mal tust, wo gehst du fremd?

Ich bleibe trotz eigenem Wein experimentierfreudig. Mir war schon immer wichtig, besondere Weine von kleinen Weingütern zu finden und zu probieren. Ich trinke z.B. sehr gerne einen Blaufränkischen von Thomas Straka oder teste die Weine vom Weingut Gesellmann oder Esterhazy. Auch unbekannte Reben finde ich sehr spannend. Deswegen fördern wir u.a. selbst die Furmint Rebe, die früher die meist angebaute Traube im heutigen Burgenland war und heute immer mehr Liebhaber findet.

7. Hand aufs Herz: was ist dein heimliches Laster?

Da gibt es nur eine Antwort: Schokolade!

8. Wir mögen Ei mit Nutella auf Brot: was ist dein absoluter Food-Crime?

Da bin ich leider total langweilig. Ein guter Pfannkuchen mit Nutella wird in meinen Augen noch besser mit Zimt und Zucker.

9. Die einen werden Choleriker beim Autofahren, die anderen rasten aus, wenn der Kellner den Gin Tonic nicht schnell genug bringt. Was bringt dich total auf die Palme?

Wenn beim Arbeiten oder auch alltäglichen Handeln nicht nachgedacht wird. Wenn Aufgaben und To Do’s gedankenlos und stupide abgearbeitet werden, könnte ich aus der Haut fahren.

10. Wir sind neugierig: Zeig uns doch mal per Handyfoto den Inhalt deiner Tasche(n).

Mein zweites Gehirn, das gehasste Smartphone, denn ohne das bin ich aufgeschmissen. Und mein Schlüssel. Dank digitaler Möglichkeiten braucht keiner mehr eine Geldbörse.

11. Was Du der Menschheit schon immer mitteilen wolltest: 140 Zeichen, gönn sie dir!

Nachhaltigkeit ist heute wichtiger denn je. Unsere Wälder sind unsere grüne Lunge und werden leider noch immer viel zu wenig unterstützt. Unser Projekt „Bellalou“ macht auf die geschwächten Wälder aufmerksam, damit unsere Kinder auch in Zukunft noch viel Freude an einer wunderbar gesunden Natur haben.

#wein#weingut